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Neue chemische Gefahrensymbole


Wir kennen das Gefahrensymbole? Die Frage ist nicht seltsam, da sie sich zwischen 2010 und 2015 allmählich geändert haben, um sie europaweit gleich zu machen. Für die Risiken, die sich aus Chemikalien, Substanzen und Gemischen ergeben, gibt es heute i chemische Gefahrensymbole, oder Gefahrenpiktogramme, oder einfach Gefahrensymbole.

DAS Gefahrensymbole Sie dienen dazu, über die Arten von Gefahren im Zusammenhang mit der Verwendung, Handhabung, dem Transport und der Lagerung gefährlicher Chemikalien zu informieren. Früher waren sie schwarz in einem orange umrahmten orangefarbenen Quadrat, heute werden sie in einen roten Rhomboidrahmen eingefügt.

Die neuen Kriterien bei der Klassifizierung von Risiken und i neue Gefahrensymbolewurden mit der EG-Verordnung 1272/2008 eingeführt, die Anhang II der Richtlinie 67/548 / EWG ersetzte. Mit Verpflichtung ab 1. Dezember 2010 für „Stoffe“ und ab 1. Juni 2015 für „Gemische“.

Gefahrensymbole oder Gefahrenpiktogramme

explosiv

Explosiv. Name GHS01: bezeichnet Substanzen oder Zubereitungen, die mit einem Funken explodieren können oder extrem empfindlich gegen Stöße oder Reibung sind. Flammen, Wärmequellen, Schütteln und Reiben sind zu vermeiden. Beispiel: Nitroglycerin.

ätzend

Ätzend.Name GHS05: Zeigt Chemikalien an, die die Zerstörung von lebendem Gewebe oder Geräten verursachen. Einatmen und Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung sollten vermieden werden. Beispiel: Schwefelsäure.

brennbar

Brennbar. Name GHS02: bezeichnet alle Produkte und Zubereitungen, die bei Kontakt mit Zündquellen, aber auch bei Kontakt mit Wasser und Luft überhitzen und Feuer fangen können. Dieses Piktogramm kombiniert die bisherigen "brennbaren" und "extrem brennbaren" der alten Klassifikation. Kontakt mit Materialien, Wasser und Luft ist zu vermeiden. Beispiele: Benzol (brennbar), Wasserstoff (extrem brennbar).

akut toxisch

Akut giftig. GHS06-Name: Substanzen oder Zubereitungen, die beim Einatmen, Verschlucken oder Eindringen in die Haut schwerwiegende, akute oder chronische Risiken und sogar den Tod verursachen. Kontakt mit dem Körper sollte vermieden werden. Beispiel: Cyanid.

schwere langfristige toxische Wirkungen

Schwere Auswirkungen. GHS08-Name: Substanzen oder Präparate, die beim Einatmen, Verschlucken oder Absorbieren über die Haut äußerst schwerwiegende, akute oder chronische Risiken verursachen und leicht zum Tod führen können. Kontakt und wiederholte Exposition sollten auch bei geringen Konzentrationen vermieden werden. Beispiel: Methanol.

oxidierendes Oxidationsmittel

Oxidationsmittel.GHS03-Name: Produkte, die bei Reaktion mit anderen Substanzen leicht Sauerstoff oxidieren oder freisetzen können, was Brände brennbarer Substanzen verschlimmert. Kontakt mit brennbaren Materialien ist zu vermeiden. Beispiel: Sauerstoff.

schädlich reizend

Schädlich reizend.GHS07-Name: Nicht ätzende Substanzen oder Zubereitungen, die bei sofortigem oder längerem Hautkontakt eine Reizwirkung oder allergische Reaktionen hervorrufen können. Dämpfe sollten nicht eingeatmet werden und Hautkontakt sollte vermieden werden. Beispiele: Calciumcarbonat, Laudanum.

Gas unter Druck

Gas unter Druck. GHS04 Bezeichnung: dies Gefahrensymbol, die in der vorherigen Klassifizierung nicht vorhanden waren, bezeichnet Flaschen oder andere Gasbehälter, die unter Druck stehen, gelöst, verflüssigt, komprimiert oder gekühlt sind. Das Symbol erfordert Vorsicht beim Transport und bei der Handhabung. Beispiel: Acetylen.

Gefährlich für die Umwelt

Gefährlich für die Umwelt.GHS09 Name. Dies weist darauf hin, dass der Kontakt dieser Substanzen und Zubereitungen mit der Umwelt kurz- und langfristig das Ökosystem (Flora, Fauna, Wasser, Luft ...) schädigt. Diese Substanzen dürfen nicht in die Umwelt gelangen. Beispiel: Natriumhypochlorit.



Video: Kurzfilm GHS Gefahrenkennzeichnung - Fachpersonal 2012 cheminfo Bundesamt für Gesundheit BAG (Dezember 2021).